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Vorstellung der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

© LKH Deutschlandsberg
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Abteilungsleiter:
Prim. Dr. Peter Hofmann  
 
Sekretariat:
 
Telefon:   03462 /4411 - 2401
Telefax:   03462 /4411 - 2409

E-Mail:     gyn@lkh-deutschlandsberg.at



Besuchszeiten

 Allgemeine Station:

  8:00 - 19:00 Uhr 
 Wochenbett: 15:00 - 18:00 Uhr


Vorstellung der Abteilung
Herzlich Willkommen auf unserer Website. Im folgenden möchten wir Ihnen unsere Abteilung vorstellen, und hoffen Ihnen möglichst viele Informationen bieten zu können. Unser Ziel ist, unsere Abteilung für sie so transparent wie möglich darzustellen.

Die Geburtshilfliche - Gynäkologische Abteilung des LKH Deutschlandsberg steht unter der Leitung von Herrn Prim. Dr. Peter Hofmann und verfügt über 34 Betten. Seit 1991 hat die Abteilung zusätzlich die Entbindungseinheit am LKH Wagna mit 10 Betten übernommen. Seit 1.10.2003 steht auch die Abteilung für Geburtshilfe und Gynäkologie des LKH Voitsberg unter der Leitung von Prim. Dr. Peter Hofmann. Als Leitmotiv gilt für uns die bestmögliche medizinische und menschliche Betreuung unserer Patientinnen. Die Rolle des Frauenarztes und Geburtshelfers sehen wir als ärztlichen Begleiter von der Geburt an bis ins hohe Alter.

Für Zuwendung und Fürsorge existieren keine Zahlengrößen in Leistungsstatistiken, dennoch sind es gerade diese Werte, welche die spezielle Atmosphäre an der „Gynäkologisch-Geburtshilflichen Abteilung" des LKH Deutschlandsberg wiedergeben. Zunehmend rücken „Begleitfaktoren" der medizinischen Behandlung, wie menschliche Zuwendung, klare Aufklärung über geplante Behandlungen, offener Umgang mit kritischen Themen und umfassende Information der Betroffenen, in den Vordergrund des Patienteninteresses.

An der „Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe" bemüht man sich in besonderer Weise, diesem Anspruch gerecht zu werden. Ein Weg, der offenbar auf Zuspruch stößt. So erzielte man bei anonymen Patientenbefragungen sehr hohe Zufriedenheitswerte in den Fragekategorien „Qualität der medizinischen Behandlung" und „Patientenkommunikation". Hohes Lob, dem man sich verpflichtet fühlt.

Die Ambulanzen
Das ambulante Leistungsspektrum wurde den aktuellen Anforderungen angepasst. Doppelgleisigkeiten mit dem „extramuralen Raum" (Versorgung durch niedergelassene Fachärzte) werden vermieden. Die Ambulanzen verstehen sich als sinnvolle diagnostische und therapeutische Ergänzung zum Angebot der niedergelassenen Gynäkologen. Eine ausführliche Beschreibung der angebotenen Leistungen finden sie auch im Link "Spezialambulanzen"

Geburtshilfe

Werdende Mütter und Väter haben in Geburtsvorbereitungskursen und bei Informationsabenden die Möglichkeit, das geburtshilfliche Team kennen zu lernen und sich mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut zu machen. Angeleitet durch erfahrene Hebammen werden geburtserleichternde Entspannungstechniken geübt. Darüber hinaus wird von Geburtshelfern und Kinderkrankenschwestern viel Wissenswertes rund um das Thema Geburt vermittelt. Auch während der Geburt wird besonderer Wert auf angenehme, familiäre Atmosphäre gelegt. Obwohl somit der „klinische Charakter" nicht im Vordergrund steht, ist durch Anwendung moderner Methoden zur Geburtsüberwachung (Herztonregistrierung, gegebenenfalls laborchemische Untersuchungen) jederzeit die Sicherheit für Mutter und Kind gewährleistet. Hierzu trägt auch bei, dass im Notfall zu jeder Tages- und Nachtzeit innerhalb weniger Minuten eine Geburt mittels Kaiserschnitt durchgeführt werden kann. Zur Schmerzlinderung während der Geburt und zur Förderung des Geburtsfortschritts werden Akupunktur, Homöopathie und ätherische Öle als Alternative zu medikamentösen Maßnahmen angeboten. Darüber hinaus kann bei gegebenen Vorbedingungen zu jeder Tages und Nachtzeit eine Periduralanästhesie (PDA = „schmerzfreie Geburt" mittels Kreuzstichmethode) durchgeführt werden. Weiters stehen eine Geburtsbadewanne für Wassergeburten, eine Entspannungsbadewanne, Geburts und Entspannungsmatten, Geburtshocker, Seile, Sprossenwände und Sitzbälle zur Verfügung. Die Betreuung der Neugeborenen erfolgt durch versierte Kinderkrankenschwestern. Einmal täglich wird eine Visite vom Facharzt für Kinderheilkunde durchgeführt, wobei dieser im Bedarfsfall auch außerhalb der festgelegten Zeiten innerhalb weniger Minuten vor Ort sein kann. Die Wochenbettbetreuung erfolgt durch Hebammen, Kinderkrankenschwestern und Diplomkrankenschwestern, wobei auf individuelle Wünsche, wie z. B . „rooming in", gerne eingegangen wird. Dem Ruf als „stillfreundliche Abteilung" entsprechend, erfolgt die Stillberatung durch eigens hierzu ausgebildete Kinderkrankenschwestern. Zur Deckung des während der Stillzeit erhöhten Eiweiß-, Vitamin- und Mineralstoffbedarfs wird mit dem „Dinner for 2" ein spezielles Menü für Wöchnerinnen angeboten. Diese „gesunde Mahlzeit" wird zusätzlich zum normalen Speiseplan angeboten. Das „Dinner for 2" kann unabhängig von den üblichen Essenszeiten - zu jedem gewünschten Zeitpunkt in einem eigenen Aufenthalts- und Essensbereich erwärmt und verzehrt werden.

Für weiterführende Informationen über Schwangerschaft und Geburt wird auf die Broschüre „Gebären im LKH Deutschlandsberg" (erhältlich im Sekretariat) verwiesen.

Für weitere Informationen siehe Link: „Alles über die Geburt und Kreissaal"



Operationsverfahren

In der Gynäkologie liegt ein besonderer Schwerpunkt auf den so genannten „Knopflochoperationen". Es handelt sich hierbei um Operationsverfahren, bei welchen die Bauchhöhle nicht mit einem Schnitt eröffnet wird, sondern Operationsinstrumente über kleine Einstiche in der Bauchwand (Laparoskopie = Bauchspiegelung) oder - gänzlich ohne Einstich - durch Vorschieben über den Muttermundskanal (Hysteroskopie = Gebärmutterspiegelung) an das Operationsgebiet herangeführt werden. Das Operationsfeld wird hierbei über eine ebenfalls eingeführte Minikamera auf einen Bildschirm übertragen und somit dem Operateur einsichtig gemacht. Diese in Vollnarkose durchgeführten Eingriffe sind für die Patientinnen weniger belastend als die klassischen Methoden der Bauchraumeröffnung, was sich in deutlich geringerem postoperativen Wundschmerz, rascherer Mobilisierung und deutlich kürzerem Spitalsaufenthalt ausdrückt. Selbstverständlich werden darüber hinaus die in der Gynäkologie üblichen Standardoperationsverfahren an unserer Abteilung durchgeführt. Falls eine Gebärmutterentfernung erforderlich ist, wird hierbei dem für die Patientin weniger belastenden Operationsweg über die Scheide gegenüber der Methode mit Bauchschnitt der Vorzug gegeben.







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Siehe auch:

 Letzte Änderung: 23.03.2010

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